Ausbildung der Schulmediatorinnen und -mediatoren
Vom 20.04. bis zum 24.04.26 unternahm eine Gruppe aus zehn Schülerinnen und Schülern gemeinsam mit zwei Lehrkräften eine Ausbildungsfahrt nach Wohldenberg. Zu Beginn der Ausbildung waren wir noch angehende Mediatorinnen und Mediatoren und sammelten dort unsere ersten intensiven Erfahrungen in diesem Bereich. Begleitet wurde die Gruppe von Frau Czuj und Frau Hernandez, da Frau Meinecke krankheitsbedingt nicht teilnehmen konnte. Am Montagmorgen starteten wir um etwa 9:15 Uhr in Ringelheim und erreichten Wohldenberg gegen 10:00 Uhr.
Während der drei Nächte vor Ort stand die Ausbildung im Mittelpunkt. Ziel war es, zu lernen, wie man später als Mediator/Mediatorin Konflikte zwischen Schülerinnen und Schülern begleitet und bei der Lösung unterstützt. Dabei arbeiteten wir intensiv mit dem 5-Phasen-Modell der Mediation, das Schritt für Schritt erklärt und anschließend in vielen praktischen Übungen angewendet wurde. Die Konflikte waren zwar erfunden, wirkten aber sehr realistisch, sodass man gut üben konnte.
Besonders wichtig war die Zusammenarbeit in der Gruppe. In der ersten Phase kamen alle gut zurecht, während die dritte Phase, in der es darum geht, Gefühle und Hintergründe herauszuarbeiten, für viele deutlich schwieriger war. Trotzdem halfen die gemeinsamen Übungen sehr weiter. Zusätzlich arbeitete jeder mit verschiedenen Personen aus der Gruppe zusammen, sodass man immer wieder neue Konstellationen ausprobierte und herausfand, mit wem die Zusammenarbeit besonders gut funktionierte.
„Michel in der Suppenschüssel“ - Erfolgreiche Premiere in der Cafeteria
Die Inszenierung des gleichnamigen, bekannten Kinderbuches von Astrid Lindgren hatte mit der Märchenbühne am 30.4.2026 diesmal nicht auf der „Freilichtbühne“ der Waldgaststätte „Hasenspring“ Premiere, sondern auf der Bühne der Cafeteria im Gymnasium Salzgitter-Bad. Diese war so gut besucht, dass die Stühle der Cafeteria nicht ausreichten.
Ilka Gläser hatte aus der Textvorlage einen wunderbar spielbaren Bühnentext gemacht, und so verfolgten die kleinen (und auch großen) Zuschauerinnen und Zuschauer vergnügt die Streiche und Erlebnisse vom Michel, der ein richtiger „Lause-Bengel" ist: Niemand sonst bleibt zweimal mit dem Kopf in einer Suppenschüssel stecken; niemand sonst kommt auf die Idee, seine kleine Schwester am Fahnenmast hochzuziehen; niemand sonst schafft es mit so großer Regelmäßigkeit, die Erwachsenen zur Verzweiflung zu bringen. „Immer dieser Michel!" - das ist oft das Einzige, was sie wütend oder verzweifelt sagen können. Astrid Lindgren hat mit Michel eine Figur geschaffen, über die die Kleinen und die Großen lachen können: Denn trotz aller Streiche hat Michel doch „das Herz am rechten Fleck" - und deshalb schafft er es auch, auf dem Jahrmarkt einen Dieb festzunehmen und Alfred so aus der Klemme zu helfen.
Großmeister-Duo Lubbe begeistert beim Tandem-Simultanschach
Am 8. Mai 2026 erlebte das Gymnasium Salzgitter-Bad ein hochklassiges Spektakel:
Zum zweiten Mal fand das beliebte Tandem-Simultanschach-Event statt – diesmal mit dem Großmeister-Ehepaar Melanie und Nikolas Lubbe. Beide Großmeister traten Seite an Seite gegen 25 Schachfreunde an – ein einzigartiges und faszinierendes Ereignis in Salzgitter-Bad. So setzte sich der Teilnehmerkreis aus Schülerinnen und Schülern der Gymnasien Salzgitter-Bad und am Fredenberg zusammen und aus Vereinsmitgliedern von zwei Salzgitter Schachvereinen.
Zur Eröffnung begrüßten Christian Koschetzki (Schachvereinigung Salzgitter) und Martin Gosch (Förderverein Gymnasium Salzgitter-Bad) die Gäste und Teilnehmer und hoben die besondere Bedeutung dieses Turniers für die Region hervor. Beide Großmeister erklärten danach noch einmal die Regeln.
Um 13:50 Uhr begannen dann die Partien. Das Duo Lubbe stellte sich der Herausforderung gegen 25 Gegner alternierend zu spielen.
Finnlandaustausch 2026
Vom 12. – 16. Januar ging es für einige SchülerInnen des neunten Jahrgangs in diesem Jahr nach Imatra in Finnland zum Schüleraustausch mit dem Koski School Center.
Ankunft und erste Eindrücke
Nach der 14-stündigen Anreise kamen wir gegen 18 Uhr erschöpft am Bahnhof von Imatra an, das Erste, was uns auffiel, war der glitzernde Schnee. Alles war verschneit und es war deutlich kälter als in Deutschland, allerdings nicht so kalt wie erwartet. Die Gastfamilien empfingen uns sehr herzlich und nach einer kurzen Verabschiedung mit der Gruppe fuhren wir mit unseren Gastfamilien zu unseren Unterkünften. Dort hatten wir dann die Möglichkeit, unsere Gastfamilien kennenzulernen und den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.




